GEDICHT
über
Wirklichkeit
und
Projektion
des Ortes
 mit
den Grundstücksnummern
 672 und 2041
in
Graz
Austria
Graz, Mai 1993

ich, A, B, C, D, E, F
die wolke
M, mann
die kleine wolke
die schicke frau
die königin
die nackten
die buntverkleideten
die grauangezogenen

die wolke:

im fasching und wenn die wolken mich in den schlaf singen weine ich süße blaue tränen - und M verliebt sich von neuem im fasching
M, mann:
zur zeit der nackten zur zeit der einen wolke die ihr glas leertrank: es entdeckte mich ein buntverkleideter erschlug mich (... das war wohl aller anfang ) trotzdem ich wuchs obwohl halbtotgeschlagen stolz in die der grauangezogenen nackten zu M
die schicke frau:
ich schweige - es gehört sich so trotzdem ich fühle und es schmerzt ich liebe diesen liliputaner er fragte mich einst auch damals schwieg ich ich sterbe um leben zu dürfen
die kleine wolke:
m - mein kind und meine mutter zugleich mein vater liegt im grauen
die nackten, buntverkleideten, grauangezogenen:
wir glauben an das lachen über die wahrheit auch daran verkleidet die unvollständigkeit der sinne verkleidet das wollen das sein bleibt müde und wenn dann muß auch er wie die wolke geflügelt reßlt mann so große löcher in die wolken und M ist tot
die königin:
aufrecht und versteinert zu sein sich fürchten und gefürchtet zu haben zwischen gut und böse habe ich meinen diener das licht ausgeblasen und verneige ich mich vor der lüge lächelnd
ich:
...und ich schenkte M mein volles glas es regnete wieder es war ein bunter regen nicht mehr blau nicht mehr als grau
es regnet
A:gestern
fragte mich deine wolke nach meinem namen und ich gab ihr zur antwort - und so kam es das ich dich traf die wolke hatte gerade mein glas leergetrunken als M wider seinen willen vollkommen ... ... vom restalkohol deines lieblings der wolke von den grauangezogenen der stadt die im fasching manchmal bunt aber auch doch meist grau verkleidet wurde M ist wohl ein alter mann dachte ich mir aber er entpuppte sich doch als liliputaner also als gestern deine wolke fragte da fragte auch M ob du ihn liebst erst da fiel es dir auf doch es war zu spät viel zu spät für eine schicke frau
B:später,
zu einer zeit als es keine wolken mehr gab in den köpfen der grauangezogenen hörte ich von ferne M denken du hast mich lieben gelernt schicke frau doch die grauangezogenen machten sich keine gedanken über gedachtes ... und auflerdem was ist schon liebe die grauangezogenen trieben es mit design sodomierten flugzeuge und autos und kannten keinen M wer ist M ? da fragte deine wolke die grauangezogenen nach ihren namen und ich rannte schnell zu M doch es war zu spät zu spät für die alte schicke frau ich liebe dich sagte sie zu M und M war glücklich
C: vor unserer zeit als es nur eine wolke gab und die vielen nackten die sich so gerne verkleideten am liebsten bunt nachdachten da trank die wolke ihr glas leer es sollte später meines werden da entdeckte plötzlich einer der nackten einer der besonders bunt verkleidet war den mann du bist ein krüppel sagte der buntverkleidete die wolke schloss ihre augen denn sie fürchtete sich und der buntverkleidete schlug auf den mann ein schlug lange ein zu lange denn als die wolke ihre augen wieder öffnete schaute sie sich selber an es waren nun viele wolken und alle sahen M. und ein grauangezogener weinte seiner farbe nach
D: ein grauangezogener der eine keine wolke hatte fast alle grauangezogenen besaflen wolken zu dieser zeit versuchte es war gerade fasching und daher war der grauangezogene etwas bunter noch einmal kurz nachzudenken er wollte das glas seiner wolke stehlen es war eine sehr traurige wolke sie mochte diese grauangezogenen nicht auch nicht im fasching denn M war dann immer ganz blau sonst war er doch grau unfreiwillig aber das blau kam von den vielen wolken die zu fasching ertränkt werden und so schenkte mir die kleine wolke ihr glas und dann sagte sie zu dir ich bin jetzt deine kleine wolke und wurde vor freude denn sie war voller hoffnung gleich ein stück grösser
E: eine königin erblickte das licht der finsternis die keine schöne war wie die der wolken eine finsternis die sich im dunkel des tages fürchtete und wollte ihr licht gewinnen doch sie verspielte die grauangezogenen schwiegen und als die königin fragte da antworteten die grauangezogenen sie antworteten doch die königin ward zu stein so auch ihr diener und langsam füllte sich mein glas und es gab keinen keinen mehr aufler mir der das glas austrinken konnte
F: die versteinerten
hatten viele freunde und sie liebten besonders die wahrheit nebenan manchmal log diese wahrheit auch die grauangezogenen nannten sie hure abfällig doch lange zeit trafen sich die grauangezogenen bei ihr und trieben es bunt die wahrheit die hure belog grauangezogene nie und so erkrankten die grauangezogenen an der wahrheit einer wahrheit die sie bunt glaubten einer wahrheit nicht zum verkleiden einer wahrheit mit vielen schönen farben unbunt denn sie war diese farben und so starben die grauangezogenen ihren heldentot
nach unserer Zeit
sich schwebend in der luft befinden vereinzelt in afrika die gräber der grauangezogenen die versteinerten wieder und wieder wider erwachen gewehrt so wird morgen zu ist und nach unserer zeit ist ist zu weit weg der kääfig verliebt sich und dennoch verliebt und auch M so die wolken betrunken schon frei geworden erwachen einstmals wieder und wieder befreit durch mich der ich das glas leertrinken will (und so geschieht es) aber tausende abertausende sehen sich herbei sich falsch im gef,hl der zeit
CD: morgen
verlaufen in der eigenen wohnung zwischen käfig und delhi das kind verloren M auf dem weg und so voller freude auf dem stück wiese der schicken frau wiedergefunden! die heldengräber der grauangezogenen posaunen die macht der Wahrheit gefressen von den käfigen der vernunft in delhi ist der reis ausgegangen und so tausende heldengräber anstatt der greisen schicken frau verlieren sich sind gefroren im ewigen eis afrikas voller angst zerbeiflt ein heldengrab die kleine wolke M beginnt sich zu fürchten öffnet seinen mund so weit er es gelernt hat überwindet auch noch etwas weiter und saugt das blut vom himmel rotgefärbt schwemmt er das letzte grau von der wiese eine rosarote wolke erklimmt den bildschirm
morgen
verlaufen in der eigenen wohnung zwischen käfig und delhi das kind verloren M auf dem weg und so voller freude auf dem stück wiese der schicken frau wiedergefunden! die heldengräber der grauangezogenen posaunen die macht der Wahrheit gefressen von den käfigen der vernunft in delhi ist der reis ausgegangen und so tausende heldengräber anstatt der greisen schicken frau verlieren sich sind gefroren im ewigen eis afrikas voller angst zerbeißt ein heldengrab die kleine wolke M beginnt sich zu fürchten öffnet seinen mund so weit er es gelernt hat überwindet auch noch etwas weiter und saugt das blut vom himmel rotgefärbt schwemmt er das letzte grau von der wiese eine rosarote wolke erklimmt den bildschirm
EF danach
der diener die heldengräber der grauangezogenen suchend nach afrika sinnend jedoch im nirgendwo gelandet eher abgestürzt und trotzdem sehr glücklich denn die königin war alle bunten fragen zusammengeschnürt spuckt M in den himmel: und alle bunte fragen hand in hand gehend mit den wolken verdunkeln den himmel ein heldengrab in afrika wird zu staub werde denken! und so entsteht die gruft der königin
Ich
und ich bin so wie ein käfig wenn ich alle hasse schliesse ich die türen wenn ich wieder mutig bin wenn ich vergangenheiten wieder lieb gewinne wenn ich gegenwart trinke wenn ich mich nicht in zukunft verstecke wenn ich mich wieder liebe wenn ich dann schliefle ich die tür und es wird so wie in einem käfig und die türen werden geschlossen und es wird ein großes fest und es werden freunde und es werden gedanken wenn ich dann öffne ich alle türen und ich werde fliegen
und es war so wie in einem käfig
und es ist so und in den käfig können tausend hände und der käfig sch,tzt nicht der käfig ist für mich erbaut von mir erbaut und wie erbauend und wie ich ihn hasse und wie ich ihn fürchte und in den käfig können tausend hände und es ist so wie in einem käfig und ich bin so wie ein käfig ich lasse die türen offen denn ich fürchte offene türen und wenn die andern mit der tür ins haus fallen und sie fallen oft und sie bringen keine tür mit wie sehr warte ich auf diese tür ich muss doch eine tür öffnen ich muss doch und ich will doch endlich raus
Ich
Doch ich werde fliegen, nicht fliehen Ich werde meine Flügel ausbreiten und zusammen mit den Freunden in unserem Käfig die anderen Welten besuchen
und es war so wie in einem käfig
und M war glücklich
GEDICHT
über
Wirklichkeit
und
Projektion
des Ortes
 mit
den Grundstücksnummern
 672 und 2041
in
Graz
Austria
Graz, Mai 1993

ich, A, B, C, D, E, F
die wolke
M, mann
die kleine wolke
die schicke frau
die königin
die nackten
die buntverkleideten
die grauangezogenen

die wolke:

im fasching und wenn die wolken mich in den schlaf singen weine ich süße blaue tränen - und M verliebt sich von neuem im fasching
M, mann:
zur zeit der nackten zur zeit der einen wolke die ihr glas leertrank: es entdeckte mich ein buntverkleideter erschlug mich (... das war wohl aller anfang ) trotzdem ich wuchs obwohl halbtotgeschlagen stolz in die der grauangezogenen nackten zu M
die schicke frau:
ich schweige - es gehört sich so trotzdem ich fühle und es schmerzt ich liebe diesen liliputaner er fragte mich einst auch damals schwieg ich ich sterbe um leben zu dürfen
die kleine wolke:
m - mein kind und meine mutter zugleich mein vater liegt im grauen
die nackten, buntverkleideten, grauangezogenen:
wir glauben an das lachen über die wahrheit auch daran verkleidet die unvollständigkeit der sinne verkleidet das wollen das sein bleibt müde und wenn dann muß auch er wie die wolke geflügelt reßlt mann so große löcher in die wolken und M ist tot
die königin:
aufrecht und versteinert zu sein sich fürchten und gefürchtet zu haben zwischen gut und böse habe ich meinen diener das licht ausgeblasen und verneige ich mich vor der lüge lächelnd
ich:
...und ich schenkte M mein volles glas es regnete wieder es war ein bunter regen nicht mehr blau nicht mehr als grau
es regnet
A:gestern
fragte mich deine wolke nach meinem namen und ich gab ihr zur antwort - und so kam es das ich dich traf die wolke hatte gerade mein glas leergetrunken als M wider seinen willen vollkommen ... ... vom restalkohol deines lieblings der wolke von den grauangezogenen der stadt die im fasching manchmal bunt aber auch doch meist grau verkleidet wurde M ist wohl ein alter mann dachte ich mir aber er entpuppte sich doch als liliputaner also als gestern deine wolke fragte da fragte auch M ob du ihn liebst erst da fiel es dir auf doch es war zu spät viel zu spät für eine schicke frau
B:später,
zu einer zeit als es keine wolken mehr gab in den köpfen der grauangezogenen hörte ich von ferne M denken du hast mich lieben gelernt schicke frau doch die grauangezogenen machten sich keine gedanken über gedachtes ... und auflerdem was ist schon liebe die grauangezogenen trieben es mit design sodomierten flugzeuge und autos und kannten keinen M wer ist M ? da fragte deine wolke die grauangezogenen nach ihren namen und ich rannte schnell zu M doch es war zu spät zu spät für die alte schicke frau ich liebe dich sagte sie zu M und M war glücklich
C: vor unserer zeit als es nur eine wolke gab und die vielen nackten die sich so gerne verkleideten am liebsten bunt nachdachten da trank die wolke ihr glas leer es sollte später meines werden da entdeckte plötzlich einer der nackten einer der besonders bunt verkleidet war den mann du bist ein krüppel sagte der buntverkleidete die wolke schloss ihre augen denn sie fürchtete sich und der buntverkleidete schlug auf den mann ein schlug lange ein zu lange denn als die wolke ihre augen wieder öffnete schaute sie sich selber an es waren nun viele wolken und alle sahen M. und ein grauangezogener weinte seiner farbe nach
D: ein grauangezogener der eine keine wolke hatte fast alle grauangezogenen besaflen wolken zu dieser zeit versuchte es war gerade fasching und daher war der grauangezogene etwas bunter noch einmal kurz nachzudenken er wollte das glas seiner wolke stehlen es war eine sehr traurige wolke sie mochte diese grauangezogenen nicht auch nicht im fasching denn M war dann immer ganz blau sonst war er doch grau unfreiwillig aber das blau kam von den vielen wolken die zu fasching ertränkt werden und so schenkte mir die kleine wolke ihr glas und dann sagte sie zu dir ich bin jetzt deine kleine wolke und wurde vor freude denn sie war voller hoffnung gleich ein stück grösser
E: eine königin erblickte das licht der finsternis die keine schöne war wie die der wolken eine finsternis die sich im dunkel des tages fürchtete und wollte ihr licht gewinnen doch sie verspielte die grauangezogenen schwiegen und als die königin fragte da antworteten die grauangezogenen sie antworteten doch die königin ward zu stein so auch ihr diener und langsam füllte sich mein glas und es gab keinen keinen mehr aufler mir der das glas austrinken konnte
F: die versteinerten
hatten viele freunde und sie liebten besonders die wahrheit nebenan manchmal log diese wahrheit auch die grauangezogenen nannten sie hure abfällig doch lange zeit trafen sich die grauangezogenen bei ihr und trieben es bunt die wahrheit die hure belog grauangezogene nie und so erkrankten die grauangezogenen an der wahrheit einer wahrheit die sie bunt glaubten einer wahrheit nicht zum verkleiden einer wahrheit mit vielen schönen farben unbunt denn sie war diese farben und so starben die grauangezogenen ihren heldentot
nach unserer Zeit
sich schwebend in der luft befinden vereinzelt in afrika die gräber der grauangezogenen die versteinerten wieder und wieder wider erwachen gewehrt so wird morgen zu ist und nach unserer zeit ist ist zu weit weg der kääfig verliebt sich und dennoch verliebt und auch M so die wolken betrunken schon frei geworden erwachen einstmals wieder und wieder befreit durch mich der ich das glas leertrinken will (und so geschieht es) aber tausende abertausende sehen sich herbei sich falsch im gef,hl der zeit
CD: morgen
verlaufen in der eigenen wohnung zwischen käfig und delhi das kind verloren M auf dem weg und so voller freude auf dem stück wiese der schicken frau wiedergefunden! die heldengräber der grauangezogenen posaunen die macht der Wahrheit gefressen von den käfigen der vernunft in delhi ist der reis ausgegangen und so tausende heldengräber anstatt der greisen schicken frau verlieren sich sind gefroren im ewigen eis afrikas voller angst zerbeiflt ein heldengrab die kleine wolke M beginnt sich zu fürchten öffnet seinen mund so weit er es gelernt hat überwindet auch noch etwas weiter und saugt das blut vom himmel rotgefärbt schwemmt er das letzte grau von der wiese eine rosarote wolke erklimmt den bildschirm
morgen
verlaufen in der eigenen wohnung zwischen käfig und delhi das kind verloren M auf dem weg und so voller freude auf dem stück wiese der schicken frau wiedergefunden! die heldengräber der grauangezogenen posaunen die macht der Wahrheit gefressen von den käfigen der vernunft in delhi ist der reis ausgegangen und so tausende heldengräber anstatt der greisen schicken frau verlieren sich sind gefroren im ewigen eis afrikas voller angst zerbeißt ein heldengrab die kleine wolke M beginnt sich zu fürchten öffnet seinen mund so weit er es gelernt hat überwindet auch noch etwas weiter und saugt das blut vom himmel rotgefärbt schwemmt er das letzte grau von der wiese eine rosarote wolke erklimmt den bildschirm
EF danach
der diener die heldengräber der grauangezogenen suchend nach afrika sinnend jedoch im nirgendwo gelandet eher abgestürzt und trotzdem sehr glücklich denn die königin war alle bunten fragen zusammengeschnürt spuckt M in den himmel: und alle bunte fragen hand in hand gehend mit den wolken verdunkeln den himmel ein heldengrab in afrika wird zu staub werde denken! und so entsteht die gruft der königin
Ich
und ich bin so wie ein käfig wenn ich alle hasse schliesse ich die türen wenn ich wieder mutig bin wenn ich vergangenheiten wieder lieb gewinne wenn ich gegenwart trinke wenn ich mich nicht in zukunft verstecke wenn ich mich wieder liebe wenn ich dann schliefle ich die tür und es wird so wie in einem käfig und die türen werden geschlossen und es wird ein großes fest und es werden freunde und es werden gedanken wenn ich dann öffne ich alle türen und ich werde fliegen
und es war so wie in einem käfig
und es ist so und in den käfig können tausend hände und der käfig sch,tzt nicht der käfig ist für mich erbaut von mir erbaut und wie erbauend und wie ich ihn hasse und wie ich ihn fürchte und in den käfig können tausend hände und es ist so wie in einem käfig und ich bin so wie ein käfig ich lasse die türen offen denn ich fürchte offene türen und wenn die andern mit der tür ins haus fallen und sie fallen oft und sie bringen keine tür mit wie sehr warte ich auf diese tür ich muss doch eine tür öffnen ich muss doch und ich will doch endlich raus
Ich
Doch ich werde fliegen, nicht fliehen Ich werde meine Flügel ausbreiten und zusammen mit den Freunden in unserem Käfig die anderen Welten besuchen
und es war so wie in einem käfig
und M war glücklich
GEDICHT
über
Wirklichkeit
und
Projektion
des Ortes
 mit
den Grundstücksnummern
 672 und 2041
in
Graz
Austria
Graz, Mai 1993

ich, A, B, C, D, E, F
die wolke
M, mann
die kleine wolke
die schicke frau
die königin
die nackten
die buntverkleideten
die grauangezogenen

die wolke:

im fasching und wenn die wolken mich in den schlaf singen weine ich süße blaue tränen - und M verliebt sich von neuem im fasching
M, mann:
zur zeit der nackten zur zeit der einen wolke die ihr glas leertrank: es entdeckte mich ein buntverkleideter erschlug mich (... das war wohl aller anfang ) trotzdem ich wuchs obwohl halbtotgeschlagen stolz in die der grauangezogenen nackten zu M
die schicke frau:
ich schweige - es gehört sich so trotzdem ich fühle und es schmerzt ich liebe diesen liliputaner er fragte mich einst auch damals schwieg ich ich sterbe um leben zu dürfen
die kleine wolke:
m - mein kind und meine mutter zugleich mein vater liegt im grauen
die nackten, buntverkleideten, grauangezogenen:
wir glauben an das lachen über die wahrheit auch daran verkleidet die unvollständigkeit der sinne verkleidet das wollen das sein bleibt müde und wenn dann muß auch er wie die wolke geflügelt reßlt mann so große löcher in die wolken und M ist tot
die königin:
aufrecht und versteinert zu sein sich fürchten und gefürchtet zu haben zwischen gut und böse habe ich meinen diener das licht ausgeblasen und verneige ich mich vor der lüge lächelnd
ich:
...und ich schenkte M mein volles glas es regnete wieder es war ein bunter regen nicht mehr blau nicht mehr als grau
es regnet
A:gestern
fragte mich deine wolke nach meinem namen und ich gab ihr zur antwort - und so kam es das ich dich traf die wolke hatte gerade mein glas leergetrunken als M wider seinen willen vollkommen ... ... vom restalkohol deines lieblings der wolke von den grauangezogenen der stadt die im fasching manchmal bunt aber auch doch meist grau verkleidet wurde M ist wohl ein alter mann dachte ich mir aber er entpuppte sich doch als liliputaner also als gestern deine wolke fragte da fragte auch M ob du ihn liebst erst da fiel es dir auf doch es war zu spät viel zu spät für eine schicke frau
B:später,
zu einer zeit als es keine wolken mehr gab in den köpfen der grauangezogenen hörte ich von ferne M denken du hast mich lieben gelernt schicke frau doch die grauangezogenen machten sich keine gedanken über gedachtes ... und auflerdem was ist schon liebe die grauangezogenen trieben es mit design sodomierten flugzeuge und autos und kannten keinen M wer ist M ? da fragte deine wolke die grauangezogenen nach ihren namen und ich rannte schnell zu M doch es war zu spät zu spät für die alte schicke frau ich liebe dich sagte sie zu M und M war glücklich
C: vor unserer zeit als es nur eine wolke gab und die vielen nackten die sich so gerne verkleideten am liebsten bunt nachdachten da trank die wolke ihr glas leer es sollte später meines werden da entdeckte plötzlich einer der nackten einer der besonders bunt verkleidet war den mann du bist ein krüppel sagte der buntverkleidete die wolke schloss ihre augen denn sie fürchtete sich und der buntverkleidete schlug auf den mann ein schlug lange ein zu lange denn als die wolke ihre augen wieder öffnete schaute sie sich selber an es waren nun viele wolken und alle sahen M. und ein grauangezogener weinte seiner farbe nach
D: ein grauangezogener der eine keine wolke hatte fast alle grauangezogenen besaflen wolken zu dieser zeit versuchte es war gerade fasching und daher war der grauangezogene etwas bunter noch einmal kurz nachzudenken er wollte das glas seiner wolke stehlen es war eine sehr traurige wolke sie mochte diese grauangezogenen nicht auch nicht im fasching denn M war dann immer ganz blau sonst war er doch grau unfreiwillig aber das blau kam von den vielen wolken die zu fasching ertränkt werden und so schenkte mir die kleine wolke ihr glas und dann sagte sie zu dir ich bin jetzt deine kleine wolke und wurde vor freude denn sie war voller hoffnung gleich ein stück grösser
E: eine königin erblickte das licht der finsternis die keine schöne war wie die der wolken eine finsternis die sich im dunkel des tages fürchtete und wollte ihr licht gewinnen doch sie verspielte die grauangezogenen schwiegen und als die königin fragte da antworteten die grauangezogenen sie antworteten doch die königin ward zu stein so auch ihr diener und langsam füllte sich mein glas und es gab keinen keinen mehr aufler mir der das glas austrinken konnte
F: die versteinerten
hatten viele freunde und sie liebten besonders die wahrheit nebenan manchmal log diese wahrheit auch die grauangezogenen nannten sie hure abfällig doch lange zeit trafen sich die grauangezogenen bei ihr und trieben es bunt die wahrheit die hure belog grauangezogene nie und so erkrankten die grauangezogenen an der wahrheit einer wahrheit die sie bunt glaubten einer wahrheit nicht zum verkleiden einer wahrheit mit vielen schönen farben unbunt denn sie war diese farben und so starben die grauangezogenen ihren heldentot
nach unserer Zeit
sich schwebend in der luft befinden vereinzelt in afrika die gräber der grauangezogenen die versteinerten wieder und wieder wider erwachen gewehrt so wird morgen zu ist und nach unserer zeit ist ist zu weit weg der kääfig verliebt sich und dennoch verliebt und auch M so die wolken betrunken schon frei geworden erwachen einstmals wieder und wieder befreit durch mich der ich das glas leertrinken will (und so geschieht es) aber tausende abertausende sehen sich herbei sich falsch im gef,hl der zeit
CD: morgen
verlaufen in der eigenen wohnung zwischen käfig und delhi das kind verloren M auf dem weg und so voller freude auf dem stück wiese der schicken frau wiedergefunden! die heldengräber der grauangezogenen posaunen die macht der Wahrheit gefressen von den käfigen der vernunft in delhi ist der reis ausgegangen und so tausende heldengräber anstatt der greisen schicken frau verlieren sich sind gefroren im ewigen eis afrikas voller angst zerbeiflt ein heldengrab die kleine wolke M beginnt sich zu fürchten öffnet seinen mund so weit er es gelernt hat überwindet auch noch etwas weiter und saugt das blut vom himmel rotgefärbt schwemmt er das letzte grau von der wiese eine rosarote wolke erklimmt den bildschirm
morgen
verlaufen in der eigenen wohnung zwischen käfig und delhi das kind verloren M auf dem weg und so voller freude auf dem stück wiese der schicken frau wiedergefunden! die heldengräber der grauangezogenen posaunen die macht der Wahrheit gefressen von den käfigen der vernunft in delhi ist der reis ausgegangen und so tausende heldengräber anstatt der greisen schicken frau verlieren sich sind gefroren im ewigen eis afrikas voller angst zerbeißt ein heldengrab die kleine wolke M beginnt sich zu fürchten öffnet seinen mund so weit er es gelernt hat überwindet auch noch etwas weiter und saugt das blut vom himmel rotgefärbt schwemmt er das letzte grau von der wiese eine rosarote wolke erklimmt den bildschirm
EF danach
der diener die heldengräber der grauangezogenen suchend nach afrika sinnend jedoch im nirgendwo gelandet eher abgestürzt und trotzdem sehr glücklich denn die königin war alle bunten fragen zusammengeschnürt spuckt M in den himmel: und alle bunte fragen hand in hand gehend mit den wolken verdunkeln den himmel ein heldengrab in afrika wird zu staub werde denken! und so entsteht die gruft der königin
Ich
und ich bin so wie ein käfig wenn ich alle hasse schliesse ich die türen wenn ich wieder mutig bin wenn ich vergangenheiten wieder lieb gewinne wenn ich gegenwart trinke wenn ich mich nicht in zukunft verstecke wenn ich mich wieder liebe wenn ich dann schliefle ich die tür und es wird so wie in einem käfig und die türen werden geschlossen und es wird ein großes fest und es werden freunde und es werden gedanken wenn ich dann öffne ich alle türen und ich werde fliegen
und es war so wie in einem käfig
und es ist so und in den käfig können tausend hände und der käfig sch,tzt nicht der käfig ist für mich erbaut von mir erbaut und wie erbauend und wie ich ihn hasse und wie ich ihn fürchte und in den käfig können tausend hände und es ist so wie in einem käfig und ich bin so wie ein käfig ich lasse die türen offen denn ich fürchte offene türen und wenn die andern mit der tür ins haus fallen und sie fallen oft und sie bringen keine tür mit wie sehr warte ich auf diese tür ich muss doch eine tür öffnen ich muss doch und ich will doch endlich raus
Ich
Doch ich werde fliegen, nicht fliehen Ich werde meine Flügel ausbreiten und zusammen mit den Freunden in unserem Käfig die anderen Welten besuchen
und es war so wie in einem käfig
und M war glücklich
GEDICHT
über
Wirklichkeit
und
Projektion
des Ortes
 mit
den Grundstücksnummern
 672 und 2041
in
Graz
Austria
Graz, Mai 1993

ich, A, B, C, D, E, F
die wolke
M, mann
die kleine wolke
die schicke frau
die königin
die nackten
die buntverkleideten
die grauangezogenen

die wolke:

im fasching und wenn die wolken mich in den schlaf singen weine ich süße blaue tränen - und M verliebt sich von neuem im fasching
M, mann:
zur zeit der nackten zur zeit der einen wolke die ihr glas leertrank: es entdeckte mich ein buntverkleideter erschlug mich (... das war wohl aller anfang ) trotzdem ich wuchs obwohl halbtotgeschlagen stolz in die der grauangezogenen nackten zu M
die schicke frau:
ich schweige - es gehört sich so trotzdem ich fühle und es schmerzt ich liebe diesen liliputaner er fragte mich einst auch damals schwieg ich ich sterbe um leben zu dürfen
die kleine wolke:
m - mein kind und meine mutter zugleich mein vater liegt im grauen
die nackten, buntverkleideten, grauangezogenen:
wir glauben an das lachen über die wahrheit auch daran verkleidet die unvollständigkeit der sinne verkleidet das wollen das sein bleibt müde und wenn dann muß auch er wie die wolke geflügelt reßlt mann so große löcher in die wolken und M ist tot
die königin:
aufrecht und versteinert zu sein sich fürchten und gefürchtet zu haben zwischen gut und böse habe ich meinen diener das licht ausgeblasen und verneige ich mich vor der lüge lächelnd
ich:
...und ich schenkte M mein volles glas es regnete wieder es war ein bunter regen nicht mehr blau nicht mehr als grau
es regnet
A:gestern
fragte mich deine wolke nach meinem namen und ich gab ihr zur antwort - und so kam es das ich dich traf die wolke hatte gerade mein glas leergetrunken als M wider seinen willen vollkommen ... ... vom restalkohol deines lieblings der wolke von den grauangezogenen der stadt die im fasching manchmal bunt aber auch doch meist grau verkleidet wurde M ist wohl ein alter mann dachte ich mir aber er entpuppte sich doch als liliputaner also als gestern deine wolke fragte da fragte auch M ob du ihn liebst erst da fiel es dir auf doch es war zu spät viel zu spät für eine schicke frau
B:später,
zu einer zeit als es keine wolken mehr gab in den köpfen der grauangezogenen hörte ich von ferne M denken du hast mich lieben gelernt schicke frau doch die grauangezogenen machten sich keine gedanken über gedachtes ... und auflerdem was ist schon liebe die grauangezogenen trieben es mit design sodomierten flugzeuge und autos und kannten keinen M wer ist M ? da fragte deine wolke die grauangezogenen nach ihren namen und ich rannte schnell zu M doch es war zu spät zu spät für die alte schicke frau ich liebe dich sagte sie zu M und M war glücklich
C: vor unserer zeit als es nur eine wolke gab und die vielen nackten die sich so gerne verkleideten am liebsten bunt nachdachten da trank die wolke ihr glas leer es sollte später meines werden da entdeckte plötzlich einer der nackten einer der besonders bunt verkleidet war den mann du bist ein krüppel sagte der buntverkleidete die wolke schloss ihre augen denn sie fürchtete sich und der buntverkleidete schlug auf den mann ein schlug lange ein zu lange denn als die wolke ihre augen wieder öffnete schaute sie sich selber an es waren nun viele wolken und alle sahen M. und ein grauangezogener weinte seiner farbe nach
D: ein grauangezogener der eine keine wolke hatte fast alle grauangezogenen besaflen wolken zu dieser zeit versuchte es war gerade fasching und daher war der grauangezogene etwas bunter noch einmal kurz nachzudenken er wollte das glas seiner wolke stehlen es war eine sehr traurige wolke sie mochte diese grauangezogenen nicht auch nicht im fasching denn M war dann immer ganz blau sonst war er doch grau unfreiwillig aber das blau kam von den vielen wolken die zu fasching ertränkt werden und so schenkte mir die kleine wolke ihr glas und dann sagte sie zu dir ich bin jetzt deine kleine wolke und wurde vor freude denn sie war voller hoffnung gleich ein stück grösser
E: eine königin erblickte das licht der finsternis die keine schöne war wie die der wolken eine finsternis die sich im dunkel des tages fürchtete und wollte ihr licht gewinnen doch sie verspielte die grauangezogenen schwiegen und als die königin fragte da antworteten die grauangezogenen sie antworteten doch die königin ward zu stein so auch ihr diener und langsam füllte sich mein glas und es gab keinen keinen mehr aufler mir der das glas austrinken konnte
F: die versteinerten
hatten viele freunde und sie liebten besonders die wahrheit nebenan manchmal log diese wahrheit auch die grauangezogenen nannten sie hure abfällig doch lange zeit trafen sich die grauangezogenen bei ihr und trieben es bunt die wahrheit die hure belog grauangezogene nie und so erkrankten die grauangezogenen an der wahrheit einer wahrheit die sie bunt glaubten einer wahrheit nicht zum verkleiden einer wahrheit mit vielen schönen farben unbunt denn sie war diese farben und so starben die grauangezogenen ihren heldentot
nach unserer Zeit
sich schwebend in der luft befinden vereinzelt in afrika die gräber der grauangezogenen die versteinerten wieder und wieder wider erwachen gewehrt so wird morgen zu ist und nach unserer zeit ist ist zu weit weg der kääfig verliebt sich und dennoch verliebt und auch M so die wolken betrunken schon frei geworden erwachen einstmals wieder und wieder befreit durch mich der ich das glas leertrinken will (und so geschieht es) aber tausende abertausende sehen sich herbei sich falsch im gef,hl der zeit
CD: morgen
verlaufen in der eigenen wohnung zwischen käfig und delhi das kind verloren M auf dem weg und so voller freude auf dem stück wiese der schicken frau wiedergefunden! die heldengräber der grauangezogenen posaunen die macht der Wahrheit gefressen von den käfigen der vernunft in delhi ist der reis ausgegangen und so tausende heldengräber anstatt der greisen schicken frau verlieren sich sind gefroren im ewigen eis afrikas voller angst zerbeiflt ein heldengrab die kleine wolke M beginnt sich zu fürchten öffnet seinen mund so weit er es gelernt hat überwindet auch noch etwas weiter und saugt das blut vom himmel rotgefärbt schwemmt er das letzte grau von der wiese eine rosarote wolke erklimmt den bildschirm
morgen
verlaufen in der eigenen wohnung zwischen käfig und delhi das kind verloren M auf dem weg und so voller freude auf dem stück wiese der schicken frau wiedergefunden! die heldengräber der grauangezogenen posaunen die macht der Wahrheit gefressen von den käfigen der vernunft in delhi ist der reis ausgegangen und so tausende heldengräber anstatt der greisen schicken frau verlieren sich sind gefroren im ewigen eis afrikas voller angst zerbeißt ein heldengrab die kleine wolke M beginnt sich zu fürchten öffnet seinen mund so weit er es gelernt hat überwindet auch noch etwas weiter und saugt das blut vom himmel rotgefärbt schwemmt er das letzte grau von der wiese eine rosarote wolke erklimmt den bildschirm
EF danach
der diener die heldengräber der grauangezogenen suchend nach afrika sinnend jedoch im nirgendwo gelandet eher abgestürzt und trotzdem sehr glücklich denn die königin war alle bunten fragen zusammengeschnürt spuckt M in den himmel: und alle bunte fragen hand in hand gehend mit den wolken verdunkeln den himmel ein heldengrab in afrika wird zu staub werde denken! und so entsteht die gruft der königin
Ich
und ich bin so wie ein käfig wenn ich alle hasse schliesse ich die türen wenn ich wieder mutig bin wenn ich vergangenheiten wieder lieb gewinne wenn ich gegenwart trinke wenn ich mich nicht in zukunft verstecke wenn ich mich wieder liebe wenn ich dann schliefle ich die tür und es wird so wie in einem käfig und die türen werden geschlossen und es wird ein großes fest und es werden freunde und es werden gedanken wenn ich dann öffne ich alle türen und ich werde fliegen
und es war so wie in einem käfig
und es ist so und in den käfig können tausend hände und der käfig sch,tzt nicht der käfig ist für mich erbaut von mir erbaut und wie erbauend und wie ich ihn hasse und wie ich ihn fürchte und in den käfig können tausend hände und es ist so wie in einem käfig und ich bin so wie ein käfig ich lasse die türen offen denn ich fürchte offene türen und wenn die andern mit der tür ins haus fallen und sie fallen oft und sie bringen keine tür mit wie sehr warte ich auf diese tür ich muss doch eine tür öffnen ich muss doch und ich will doch endlich raus
Ich
Doch ich werde fliegen, nicht fliehen Ich werde meine Flügel ausbreiten und zusammen mit den Freunden in unserem Käfig die anderen Welten besuchen
und es war so wie in einem käfig
und M war glücklich